Alice im Wunderland-Syndrom

Beim „Alice im Wunderland“-Syndrom, benannt nach dem Kinderbuch Alice im Wunderland von Lewis Carroll, wird die Umgebung verändert wahrgenommen. So erscheinen z.B. Gegenstände verkleinert (Mikropsie) oder vergrößert (Makropsie). Ebenso kann es zu veränderter akustischer Wahrnehmung kommen, sowie zu Veränderungen der Wahrnehmung des Zeitempfindens, als auch des Tastgefühls.

Es handelt sich um eine spezielle Form der Aura mit ausgeprägten visuellen Wahrnehmungsstörungen und vielfältigen neuropsychologischen Symtomen. So können diese Auren als Begleiterscheinung einer Migräneattacke auftreten, aber auch der Vorbote eines epileptischen Anfalls sein. Häufig sind bereits Kinder betroffen.

Durch die erfolgreiche Behandlung der Grunderkrankung, meist der Migräne, bessern sich diese Symptome, oder treten im besten Fall gar nicht mehr auf.